Gräser schneiden

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Gräser schneiden: richtige Pflege im Frühling

Das Beschneiden von Gräsern ist nicht immer notwendig. Besonders bei vielen Ziergräsern gibt es auch Arten, die man eher „kämmt“ als schneidet. Trotzdem gilt: Gräser sind zwar pflegeleicht, aber auch diese unkomplizierten Strukturpflanzen brauchen eine Form der Pflege. Das Schneiden von Gräsern gehört dazu – am besten zu Beginn des Frühlings, wenn die Pflanzen neu durchtreiben. Die beste Zeit, um Gräser im Frühjahr zu schneiden, ist in der Regel von Ende Februar bis Anfang März. Die beste Zeit, um Gräser zu schneiden, ist in der Regel von Ende Februar bis Anfang März. Wer dekorative Ziergräser im Garten hat, sollte sie ebenfalls in diesem Zeitraum pflegen und, je nach Art, schneiden oder auskämmen. Eine große Auswahl an Zier- und Gartengräsern finden Sie in unserer Kategorie Gräser.

Im Herbst Gräser nicht schneiden

Wenn viele Pflanzen im Herbst mit der Blüte fertig sind, neigen Sie möglicherweise dazu, die verblassten Gräser sofort zu schneiden. Das ist jedoch unnötig und meist keine gute Idee. In den Halmen speichert die Pflanze Nährstoffe, die dafür sorgen, dass sie gut durch den Winter kommt. Zudem bieten Gräser und Ziergräser Schutz für Vögel und andere Tiere, wenn in den kalten Wintermonaten wenig wächst. Einer der großen Pluspunkte von Gräsern ist außerdem, dass sie selbst im Winter für eine schöne Struktur im sonst kahlen Garten sorgen. Besonders attraktiv wirken hier robuste, winterharte Gräser, die auch bei Frost standfest bleiben.

Wann sollten Sie Gräser schneiden?

Sobald die Temperaturen wieder steigen, ist es Zeit, verblasste Gräser Ende Februar bis Anfang März zurückzuschneiden. Beim Gräser schneiden ist es wichtig, die Art richtig zu erkennen, bevor Sie beginnen. Es gibt viele verschiedene Garten- und Ziergräser, die unterschiedlich behandelt werden. Immergrüne Gräser wie Segge (Carex) oder Blauschwingel (Festuca) werden beispielsweise meist nicht radikal geschnitten, sondern eher „gekämmt“, indem Sie die alten, hässlichen Blätter vorsichtig herausziehen. Wenn Sie Ziergräser schneiden, gilt in der Regel dieselbe Vorgehensweise wie bei sommergrünen Arten, sofern es sich nicht um immergrüne Sorten handelt. Tragen Sie beim Schneiden Handschuhe, da die Blätter einiger Grasarten sehr scharf sein können.

Wie kurz kann man Gräser schneiden?

Es kostet manchmal etwas Überwindung, wenn Sie Gräser schneiden. Die meisten sommergrünen Arten werden recht weit zurückgeschnitten – auf eine Höhe von etwa 15 bis 25 cm (je nach Größe der Pflanze). Die verbleibenden kurzen Stängel sehen zunächst nicht besonders attraktiv aus, aber so kann die Sonne überall hinkommen. Das sorgt dafür, dass Ihre Gräser im Handumdrehen wieder durchtreiben. Sie geben der Pflanze die Möglichkeit, sich zu erneuern, was der Vitalität und dem Wuchs deutlich zugutekommt.

Häufige Fehler beim Gräser schneiden vermeiden

  • Gräser im Herbst schneiden und damit wichtige Nährstoffe und Winterschutz entfernen.
  • Immergrüne Gräser genauso stark zurückschneiden wie sommergrüne Arten.
  • Zu tief schneiden und damit junge Austriebe oder das Horstzentrum beschädigen.
  • Stumpfes Werkzeug verwenden, was zu ausgefransten Schnittstellen und Fäulnis führen kann.
  • Größere Bestände ohne Handschuhe schneiden und dabei die scharfen Blattränder unterschätzen.

Wie schneide ich Gräser richtig?

Gartenschere: Die beste Methode für kleinere Arten ist eine scharfe Gartenschere, mit der Sie die Halme ordentlich und sauber schneiden und die Höhe gut bestimmen können. Denken Sie an Japanisches Berggras (Hakonechloa macra) oder das feine Liebesgras (Eragrostis spectabilis).
Heckenschere: Nehmen Sie eine Heckenschere, wenn das Blatt sehr zäh und die Pflanze groß ist, zum Beispiel Riesenfedergras (Stipa gigantea) oder Pfeifengras (Molinia caerulea). Damit können Sie Gräser schnell und gleichmäßig zurückschneiden, auch horizontal. Mit der Heckenschere erhalten Sie im Garten rasch eine kompakte, verkürzte Pflanze, die anschließend wieder zu einer vollen Grasbüschel heranwächst. Der Nachteil einer Heckenschere kann sein, dass die Halme nicht überall sauber geschnitten werden, was in Einzelfällen zu Fäulnis führen kann.
Freischneider: Für große Bestände oder Flächen können Sie einen Freischneider verwenden. Auch hier besteht der Nachteil darin, dass die Stiele nicht überall scharf und fest geschnitten werden, da das Messer bei großen Mengen schnell stumpfer werden kann.

Wenn Sie Standort, Schnittzeitpunkt und die Unterschiede zwischen sommergrünen und immergrünen Arten beachten, ist das Gräser schneiden schnell erledigt und Ihre Pflanzen danken es Ihnen mit gesundem, vitalem Neuaustrieb. Weitere Tipps zur Auswahl passender Arten und zur Pflanzung finden Sie im Ratgeber Gräser pflanzen, eine große Auswahl robuster Arten und Sorten in unserer Kategorie Gräser.

FAQ über Gräser schneiden

Die meisten Zier- und Gartengräser werden nur einmal im Jahr geschnitten. Der ideale Zeitpunkt ist im späten Winter bis frühen Frühling, etwa von Ende Februar bis Anfang März, bevor die neuen Triebe sichtbar werden.

Gräser sollten möglichst nicht im Herbst geschnitten werden. Die Halme dienen als Winterschutz, speichern Nährstoffe und bieten Tieren Unterschlupf. Schneiden Sie Gräser daher besser erst im Frühjahr zurück.

Sommergrüne Gräser werden in der Regel auf etwa 15 bis 25 cm über dem Boden zurückgeschnitten. So erreicht ausreichend Licht die Basis der Pflanze, und die Gräser können kräftig und gleichmäßig neu austreiben.

Immergrüne Gräser wie Carex oder Festuca werden meist nicht radikal geschnitten. Stattdessen „kämmt“ man sie vorsichtig aus, indem man abgestorbene und braune Blätter mit der Hand oder einer Harke entfernt, damit die Pflanzen frisch und vital bleiben.