Gräser

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Pennisetum alopecuroides -  Lampenputzergras
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Pennisetum alopecuroides - Lampenputzergras Federborstengras braun
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Pennisetum alopecuroides 'Hameln' - Lampenputzergras Kleines Lampenputzergras braun
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Pennisetum alopecuroides 'Little Bunny' - Lampenputzergras Zwerg-Federborstengras weiß
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Molinia caerulea 'Heidebraut' - Pfeifengras
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Molinia caerulea 'Heidebraut' - Pfeifengras Kleines Pfeifengras gelb braun
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Molinia caerulea 'Variegata' - Pfeifengras
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Molinia caerulea 'Variegata' - Pfeifengras Moor-Pfeifengras gelb grün
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Gräser im Garten – Struktur, Bewegung und Ganzjahreswirkung

Gräser zählen zu den vielseitigsten Gartenpflanzen überhaupt: Sie bringen Bewegung, Struktur und eine natürliche Leichtigkeit in Beete, Rabatten und Kübel. Ob filigrane Horste im Staudenbeet oder auffällige Solitäre – verschiedene Grasarten lassen sich in nahezu jeden Gartenstil integrieren und harmonieren hervorragend mit blühenden Stauden und Gehölzen. Eine große Auswahl speziell ausgewählter Ziergras-Arten finden Sie in unserer Kategorie Ziergräser. Viele Gräser sind zudem robust und winterhart, sodass sie das ganze Jahr über für spannende Silhouetten sorgen; besonders winterharte Gräser setzen auch im Herbst und Winter ausdrucksstarke Akzente.

Die Vielfalt der Gräser im Garten

Die Vielfalt an Gräsern im Garten ist enorm: Von niedrigen, kompakt wachsenden Arten für den Beetrand bis hin zu hohen Strukturgräsern für die Hintergrundbepflanzung ist alles möglich. Jede Grasart besitzt ihre eigene Wuchsform – aufrechte Horste, locker überhängende Schleier oder schirmartige Silhouetten – und Halme, die von frischem Grün über Blau- und Rottöne bis hin zu zweifarbigen Zeichnungen reichen. In Kombination mit blühenden Stauden im Staudenbeet oder als ruhiger Partner zu Bodendeckern entstehen lebendige Pflanzbilder, die sich im Jahresverlauf ständig verändern und dem Garten zusätzliche Tiefe und Dynamik verleihen.

Mehr als nur Optik: Bewegung und Atmosphäre im Garten

Gräser überzeugen nicht nur durch Farben und Formen, sondern auch durch ihre besondere Wirkung im Gartenraum. Im Wind schwingen die Halme sanft hin und her, die Blütenrispen rascheln leise und verleihen dem Garten Bewegung und Klang. So entsteht eine ruhige, fast meditative Atmosphäre, die sich deutlich von der Wirkung rein blühender Staudenpflanzungen unterscheidet. Ob als lockere Gruppen im Beet, als Band entlang eines Weges oder als Solitär im Rasen – Gräser geben dem Garten Struktur und schaffen Übergänge zwischen verschiedenen Bereichen.

Beliebte Gräserarten für den Garten

Zu den beliebtesten Grasarten für den Hausgarten zählen unter anderem Pfeifengräser, Lampenputzergräser und verschiedene Seggen-Arten. Das Pfeifengras (Molinia) bildet elegante Horste mit feinen Halmen und hohen, luftigen Blütenständen, die sich im Spätsommer über das Laub schwingen. Sorten wie Molinia arundinacea ‘Heidebraut’ wirken als transparente Strukturpflanzen und lassen sich wunderbar mit Stauden kombinieren.

Lampenputzergras, botanisch Pennisetum und im Sortiment als Lampenputzergras zu finden, fällt vor allem durch seine dekorativen, bürstenartigen Blütenähren auf. Je nach Sorte reicht das Spektrum von zarten, hellen Tönen bis hin zu kräftigem Rosa und dunklen Rotnuancen. Viele Pennisetum-Sorten eignen sich als Solitär im Beet, in größeren Gruppen oder sogar für den Kübel auf Terrasse und Balkon.

Auch bodennahe Gräser wie verschiedene Seggen (Carex) oder der immergrüne Blauschwingel eignen sich hervorragend, um Beetränder, Steingärten und Wegränder zu strukturieren. Sie bilden dichte Polster, sorgen für ruhige Flächen im Beet und setzen durch ihre Blattfarbe – von frischem Grün bis zu Blau- oder Gelbtönen – dezente Akzente.

Kühle und warme Typen: Gräser im Jahresverlauf

Viele Gräser lassen sich grob in Arten der kühlen und der warmen Jahreszeit einteilen. Gräser der kühlen Jahreszeit treiben früh im Frühjahr aus und behalten häufig auch im Winter einen Teil ihres Laubs. Dazu zählen beispielsweise der robuste Strandhafer (Ammophila arenaria) oder immergrüne Seggen wie Carex ‘Irish Green’, die sich gut für strukturstabile Pflanzungen eignen.

Gräser der warmen Jahreszeit starten später in die Saison, danken dafür aber längere Wärme- und Trockenphasen mit gutem Wachstum. Molinia-Arten und viele Pennisetum-Sorten gehören zu diesen sogenannten „Warm-Season-Gräsern“. Sie beginnen erst zu wachsen, wenn die Temperaturen steigen, entwickeln dann aber eindrucksvolle Blütenstände und herbstliche Färbungen. Bei der Planung ist es sinnvoll, beide Typen zu kombinieren, um vom zeitigen Frühjahr bis in den Winter hinein attraktive Strukturen im Garten zu haben.

Gräser richtig planen und kombinieren

Bevor Sie Gräser für Ihren Garten auswählen, lohnt sich ein Blick auf Standort, Boden und gewünschte Wirkung. Horstbildende Arten wachsen in überschaubaren, lockeren Büscheln und breiten sich nur langsam aus – ideal für Staudenbeete, den Vorgarten oder als Solitär. Arten mit unterirdischen Ausläufern können größere Flächen schließen, sollten aber so platziert werden, dass sie andere Pflanzen nicht verdrängen. Gräser lassen sich hervorragend mit Stauden, Bodendeckern und kleineren Gehölzen kombinieren und sind in naturnahen Pflanzungen ebenso zu Hause wie in modernen, klar strukturierten Gärten.

Spannend wirken Kontraste: filigrane Halme neben großblättrigen Stauden, feine Gräser zu markanten Blütenformen oder ruhige Grasflächen, die von einzelnen Blühakzenten durchbrochen werden. So entstehen lebendige, aber dennoch harmonische Pflanzbilder, die den Garten über viele Jahre prägen.

Schnitt und Pflege von Gräsern im Garten

Ein großer Vorteil vieler Gräser ist ihr geringer Pflegeaufwand. Wichtig ist vor allem der richtige Schnittzeitpunkt: Die meisten Arten sollten nicht im Herbst, sondern erst im späten Winter oder frühen Frühjahr zurückgeschnitten werden. Über den Winter behalten sie ihre dekorativen Halme und Blütenstände, die mit Reif, Schnee und Winterlicht eindrucksvolle Bilder schaffen. Im Frühjahr werden die Halme dann auf etwa zehn bis zwanzig Zentimeter über dem Boden eingekürzt, bevor der neue Austrieb beginnt.

Immergrüne Gräser wie viele Seggen werden in der Regel nicht radikal geschnitten, sondern lediglich ausgekämmt und von alten, braunen Blättern befreit. Ausführliche Hinweise zum Rückschnitt finden Sie im Ratgeber Gräser schneiden, Tipps zur Pflanzung und Standortwahl im Ratgeber Gräser pflanzen. Richtig gewählt und platziert, sind Gräser langlebige, pflegeleichte Begleiter, die Ihrem Garten zu jeder Jahreszeit einen unverwechselbaren Charakter geben.

Gräser kaufen – die passende Auswahl für Ihren Garten

Wenn Sie Gräser für Ihren Garten, den Vorgarten oder die Terrasse auswählen, profitieren Sie von der großen Vielfalt an Höhen, Wuchsformen und Standorten. In unserem Onlineshop finden Sie eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an robusten, meist winterharten Gräsern – von niedrigen Arten für den Beetrand bis zu hohen Strukturgräsern als natürlicher Sichtschutz. Wählen Sie passende Sorten für Sonne, Halbschatten oder kühlere Lagen und kombinieren Sie diese mit Stauden und Bodendeckern für ein harmonisches Gesamtbild.

Bestellen Sie Gräser bequem online bei Grünes Paradies und lassen Sie sich Pflanzen in Gärtnerqualität direkt nach Hause liefern. So schaffen Sie mit wenigen Handgriffen lebendige, pflegeleichte Pflanzungen, die Ihren Garten das ganze Jahr über strukturieren und beleben.

FAQ über Gräser

Für den Hausgarten eignen sich vor allem horstbildende Ziergräser wie Pfeifengras (Molinia), Lampenputzergras (Pennisetum), verschiedene Seggen (Carex) und Blauschwingel. Sie bleiben gut kontrollierbar, sind pflegeleicht und lassen sich vielseitig mit Stauden und Bodendeckern kombinieren.

Gräser können in der Regel vom Frühjahr bis in den Herbst gepflanzt werden. Besonders günstig ist das Frühjahr, weil die Pflanzen dann die ganze Saison zum Einwachsen haben. In rauen, kalten Lagen ist das Frühjahr meist sicherer als eine späte Herbstpflanzung.

Die meisten Ziergräser werden nicht im Herbst, sondern im späten Winter oder frühen Frühjahr geschnitten. Die trockenen Halme werden dann auf etwa zehn bis zwanzig Zentimeter über dem Boden gekürzt. Immergrüne Gräser wie viele Seggen werden meist nur ausgekämmt und von alten, braunen Blättern befreit.

Gräser wirken besonders schön in Kombination mit blühenden Stauden wie Astern, Sonnenhut oder Fetthenne sowie mit Bodendeckern und kleineren Gehölzen. Filigrane Halme neben großblättrigen Stauden oder ruhige Grasflächen mit einzelnen Blühakzenten schaffen lebendige, aber harmonische Pflanzbilder, die den Garten ganzjährig strukturieren.